burnout

Der Begriff Burnout-Syndrom wurde von der amerikanischen Psychologin Christina Maslach 1976 geprägt. Sie definierte ihn nach drei Kriterien:

  • Emotionale Erschöpfung,
  • Entpersönlichung und
  • Ineffizienz.

Ursprünglich ging man davon aus, dass vor allem Menschen in helfenden Berufen vom Burnout-Syndrom betroffen sind z. B.: Pflegepersonal, Sozialarbeiter, Lehrer und Ärzte. Die Realität ist, dass das Burnout-Syndrom heute in fast allen Berufen anzutreffen ist.


In unserer Privatklinik bieten wir Patienten mit einer Burnout-Syndrom im Rahmen einer Kurztherapie die Möglichkeit, sich in einem entspannten Urlaubsumfeld intensiv, diskret und anonym bei einer Einzeltherapie mit der eigenen Situation auseinanderzusetzen. Dazu gehören:

  • Analyse der Arbeitssituation
  • Analyse der eigenen Ressourcen
  • Die Reaktivierung der vernachlässigten, gesunden Lebensbereiche.
  • Das Erlernen von Techniken zur Entspannung und Abgrenzung.

Lesen Sie hier mehr über unser Therapiekonzept.

Wenn Sie Interesse an einer psychosomatischen Behandlung wegen eines Burnout-Syndroms haben, kontaktieren Sie uns jetzt. Wir melden uns umgehend persönlich bei Ihnen, um unverbindlich die bestmögliche Therapie für Sie zu finden.

Unverbindliche Therapieanfrage


Das Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum) schätzt die Kosten verbunden mit Burnout jährlich auf ca. 322 Milliarden Euro weltweit.

Folgende Faktoren wirken am Arbeitsplatz besonders gesundheits- oder krankheitsgefährdend:

  • Arbeitsmenge,
  • keine Einflussnahme auf Abläufe,
  • fehlende Belohnung und Anerkennung,
  • Arbeitsklima und Kollegialität,
  • Transparenz und Gerechtigkeit,
  • Sinnhaftigkeit und
  • Wertschöpfung.

Durch den steigenden Arbeitsdruck in unserer Gesellschaft ist das Risiko einen Burnout zu erleiden deutlich erhöht. Das Gefährliche an dieser Erkrankung ist, dass sie sich – wie bei einer Alkoholerkrankung – schleichend und in Phasen entwickelt.

Die Betroffenen definieren sich an erster Stelle über ihre Arbeit, andere Werte wie Familie und Freizeitgestaltung werden als nebensächlich betrachtet. Nach Jahren der Überarbeitung gelangen sie an den Punkt, wo nichts mehr geht. Es fehlt die Kraft zum leben. Der Wille zu arbeiten ist vielleicht noch vorhanden, Körper, Psyche und Geist versagen jedoch ihren Dienst.

Selbst ein mehrwöchiger Urlaub bringt keine dauerhafte Erholung. Typisch ist auch der Rückzug aus dem sozialen Umfeld. Die Anzeichen für einen Burnout sind der Zusammenbruch des Immunsystems, chronische Rückenschmerzen, Depressionen und Schmerzsyndrome, die Flucht in die Sucht, der Gebrauch von Alkohol , Drogen, Medikamenten u. a..

Das Burnout-Syndrom ist noch keine klassifizierte Diagnose; für die neueste Auflage des ICD (International Clasification of Deseases) ist die Aufnahme bereits vorgesehen.

Burnout ist eine Prozessdiagnose: Ein schleichender Prozess, der schließlich zu den o.a. Krankheitsbildern führt. Darin liegt jedoch auch die Chance des Einzelnen sich zu offenbaren.

Gerade Menschen aus helfenden Berufen fällt es oft schwer, selbst um Hilfe zusuchen und eine Psychotherapie anzunehmen.

Im Begriff des Burnout liegt eine vorgeschobene Begründung: „Ich bin nur deshalb krank, weil ich so viel Energie in meine Arbeit gesteckt habe“. Das lässt sich vor dem eigenen Selbstverständnis eher eingestehen als Depressionen und Schmerzen zu haben.

Trotzdem kommen viele der Betroffenen zu spät zur Behandlung. Je früher mit einer Einzeltherapie begonnen werden kann, umso kürzer die Therapiedauer. Oft ist es den Patienten kaum möglich sich, neben dem anstrengenden Berufsalltag, auf eine Psychotherapie einzulassen. Stationäre Therapien wiederum dauern meist so lang, dass soziale und berufliche Nachteile erwartet werden.

Sind Sie Burnout gefährdet oder gar erkrankt?
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Ein Selbsttest kann immer nur Hinweise geben und ist keine endgültige Diagnose!