Die Therapie von Depression an der psychosomatischen Klinik Dr. Scheib beruht auf einer Kombination von verschiedenen Therapien, unter anderem Ketamininfusionen, Hypnose, rTMS und Psychotherapie. Wir erzielen mit unserer Therapie bei Depression schnelle und nachhaltige Erfolge. Eine Medikamenteneinnahme ist dadurch nicht dauerhaft nötig!

Wir bieten unsere spezielle Therapie bei Depressionen jetzt auch in Deutschland an. Lesen Sie hier mehr über unsere neuen Standorte in München und Berlin.
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                                                                                                                                             Foto: M.Hamza

Das Therapiekonzept bei Depression am Instituto Dr. Scheib beginnt mit einer umfangreiche Diagnostik, zu der bereits vorhandene Befunde ausgwertet werden. Auch weitere wichtige psychologische und medizinische Untersuchungen werden durchgeführt.

Zu einer Therapie bei Depression werden – je nach Krankheitsbild, Art und Schwere der Symptomatik – die folgenden Untersuchungen durchgeführt:

Genaue Anamneseerhebung
Hierbei wird die Biografie des Patienten auf mögliche lebensgeschichtliche Ursachen, aber auch nach Ressourcen untersucht, die für die weitere Behandlung bedeutsam sein könnten.

Psychologische Testdiagnostik
Es gibt verschiedene psychologische Testverfahren, mit denen sich die Schwere einer Depression, sowie begleitende Symptome testen lassen. Diese Befunde dienen nicht nur zur Therapieplanung, sondern auch zur Verlaufs- und Erfolgskontrolle während der Therapie.

Schlaflabor
Bei vielen depressiven Patienten bestehen Schlafstörungen. Manchmal führt aber auch eine nicht erkannte Schlafapnoe zu einer depressiven Sypmomatik. Deshalb werden unsere Patienten für eine Nacht an ein kleines Gerät angeschlossen, welches Atmung, Herzfrequenz, EEG und Muskeltonus, sowie Schnarchen aufzeichnet.

Quantitatives EEG
Dabei wird die Aktivität der verschiedenen Hirnregionen in verschiedenen Frequenzen gemessen und als eine Art Landkarte des Gehirns dargestellt. Bei Depressionen erkennt man meist typische Aktivitätsveränderungen, die dann als Ausgangswerte für Neurofeedbacktraining genutzt werden.

HRV-Messung
Die Herzratenvariabilität ist bei Depressionen oftmals reduziert. Depressionen erhöhen auch das Risiko für verschiedene Herzerkrankungen. Unter der Behandlung verbessert sich die HRV meist deutlich.

EKG, MRT, CCT, Bluttests
Je nach Fragestellung kommen auch zusätzliche medizinische Untersuchungen in Betracht. Insbesondere müssen Grunderkrankungen erkannt werden, die mit depressiven Symptomen verbunden sein können.

Nach einer intensiven medizinischen und psychologischen Diagnostik vor unserer Therapie von Depression, setzen im Rahmen eines multimodalen Therapiekonzeptes folgende Behandlungselemente ein:

Ketamininfusionen
Sofortiger antidepressiver Effekt, Ansprechrate 80-90%, ängstliche Anspannung und Suizidgedanken verschwinden, die Neuroplastizität verbessert sich. Sofern kein unbehandelter hoher Blutdruck oder eine schwere Herzerkrankung bestehten ist das Verfahren ungefährlich. Die Substanz wird seit Jahrzehnten in deutlich höherer Dosierung als sichereres Narkosemittel angewendet.

Hypnose
Im Zusammenhang mit Ketamininfusionen bieten wir Hypnosesitzungen an, die die Wirkung meist zusätzlich verbessern. Dabei nutz die Hypnose die dissoziative Wirkung des Ketamins um schnell zu Erkenntnissen und neuen Denkweisen zu gelangen.

Psychotherapie
Die durch Ketamin verbesserte Lernfähigkeit nutzen wir für eine intensive Psychotherapie mit meist zwei Therapiestunden täglich. So erfolgen schnelle Erkenntnisse und eine kognitive Umstrukturierung. Sowohl Verhaltenstherapie als auch psychodynamische Therapie sind wirksam; bei Bedarf erfolgt eine Erweiterung durch EMDR.

rTMS
Bei der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation werden bestimmte Teile des Gehirns durch starke, pulsierende Magnetfelder stimuliert oder gedämpft. Das Verfahren verbessert ebenfalls die Neuroplastizität und hat einen deutlichen antidepressiven und angstlösenden Effekt

tDCS
Bei der transkraniellen Gleichstromstimulation wird ein schwacher Strom über zwei am Kopf aufgesetzte Elektroden durch das Hirn geleitet. Dabei verändert sich die Erregbarkeit der Nervenzellen und deren Aktivität. Die Stromstärke ist sehr schwach. Das Verfahren ist nicht invasiv und frei von gefährlichen Nebenwirkungen.
Eingesetzt werden kann es bei Depressionen, Suchterkrankungen, Essstörungen, aber auch im Leistungssport zur Verbesserung der Schnellkraft-Leistung.
Ein Vorteil des Verfahrens gegenüber der Magnetstimulation besteht in den geringeren Kosten und der Grösser der Geräte. Bei Erfolg können die Patienten kleinere Geräte erwerben und zum Aufrechterhalten des Therapieergebnisses die Behandlung zu Hause selbst fortführen.

HRV-Biofeedback
Die Länge einer Herzaktion wird vom vegetativen Nervensystem, besonders dem Nervus Vagus, gesteuert. Bei Patienten mit Depressionen oder mit Koronarer Herzkrankheit ist die Steuerungsfähigkeit des Herzens eingeschränkt. Durch ein Biofeedback, bei dem die Veränderung der Pulsschwankungsbreite (HRV) zugrunde gelegt wird, lässt sich diese wieder erweitern, woraus ebenfalls ein antidepressiver Effekt entsteht.

Neurofeedback
Bei depressiven Patienten arbeiten bestimmte Teile des Gehirns zu wenig, andere wiederum sind überaktiv. Diese Aktivitätszustände können im quantitativen EEG gemessen und darauf aufbauend mit einem Biofeedbacksystem hoch- oder runtertrainiert werden.
Bei positiven Ergebnissen des Neurofeedback-Trainings stellen wir unseren Patienten mobile Geräte leihweise zur Verfügung, mit denen die Therapieprogramme zu Hause fortgeführt werden können und dabei von uns telemetrisch begleitet werden.

Sporttherapie
Eine der am schnellsten wirksamen und einfachsten Behandlungsmethoden von Depression ist körperliche Aktivität. Allerdings sind depressive Patienten für Sport meist schwer motivierbar. In der Sporttherapie werden gemeinsam mit dem Patienten sportliche Aktivitäten entwickelt, die Aggression abbauen und zu Entspannung führen.

Entspannungstechniken
Autogenes Training, Yoga, progressive Relaxation und Mindfulness Based Stress Reduction führen zur Entspannung, verbessern den Umgang mit Stress, fördern den Schlaf und haben damit eine deutliche Antidepressive Wirkung.

Lichttherapie
Besonders Depressionen, die in den dunkleren Monaten des Jahres verstärkt auftreten, lassen sich durch Sonnenlicht günstig beeinflussen.

Schlafentzug
In bestimmten Fällen kann ein vollständiger Schlafentzug über eine oder zwei Nächte eine deutliche Besserung bringen. Der Schlafentzug sollte immer stationär durchgeführt werden.

EKT / tiefe Hirnstimulation
Diese Therapiemöglichkeiten können in schweren Fällen ebenfalls indiziert sein, werden bei uns aber nicht angeboten.

Wenn Sie den Verdacht haben, an einer Depression zu leiden,  kontaktieren Sie uns jetzt. Wir melden uns umgehend persönlich bei Ihnen, um unverbindlich die bestmögliche Therapie für Sie zu finden.

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