Das EMDR-Therapieverfahren (Eye-Movement-Desensitization and Reprocessing) ist besonders zur Behandlung von Traumafolgen geeignet. Bei der posttraumatischen Belastungsstörung werden Gefühle und Erinnerungen im Gehirn anders abgespeichert als normal und eine nachfolgende Verarbeitung des Erlebten wird erschwert. Man geht davon aus, dass über eine Synchronisation der Gehirnhälften durch bilaterale Stimulation, z.B. Augenbewegungen, eine nachträgliche Bearbeitung der traumatischen Erinnerung ermöglicht wird.

Nach einer genauen Anamnese und Stabilisierungsphase werden durch angeleitete, schnelle horizontale Augenbewegungen die traumatischen Erinnerungen von den Missempfindungen befreit.

EMDR gilt als Evidenz basiert und wird in Deutschland von den Krankenkassen übernommen. Das Therapieverfahren wird auch bei Angststörungen sowie der Behandlung von Alkohol- und Drogenabhängigkeit eingesetzt.

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