Depressionen sind häufig, leider oft unerkannt und falsch behandelt. Laut WHO erleiden etwa 16 bis 20% aller Menschen einmal in ihrem Leben eine depressive Störung.
Dafür verantwortlich ist besonders, dass sich Depressionen oft nicht nur in psychischen Symptomen, wie Freudlosigkeit, Antriebslosigkeit und innerer Leere zeigen, sondern auch als Rückenschmerzen, Schlafstörungen oder anderen körperlichen Schmerzen. Deshalb läuft die Diagnostik oft zunächst in eine falsche Richtung, die viel Zeit kostet und lt. neuester Studie (TKK 2015) zu massiver Arbeitsunfähigkeit führt.

Auslöser sind meist reale oder phantasierte Verlusterlebnisse oder Kränkungen. Auch scheinbar banale Anlässe können zu depressiven Krisen führen. Menschen sind aufgrund ihrer genetischen oder lebensgeschichtlichen Voraussetzungen unterschiedlich empfindlich.

Depressionen sind unbedingt ernst zu nehmen. Sie sind die häufigste Ursache von Selbsttötungen. Sie verschlechtern außerdem den Verlauf von koronarer Herzkrankheit sowie Krebserkrankungen.

Ein wesentliches Problem ist oftmals die lange Wartezeit auf einen Therapieplatz. Dieses steht einer schnellen Stabilisierung des Betroffenen entgegen.

Bei uns erfolgt die Behandlung psychotherapeutisch und medikamentös. Von zentraler Bedeutung ist eine frühzeitige, intensive Behandlung, besonders um suizidalen Krisen vorzubeugen.

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für Ihren persönlichen Fragebogen und Sie erhalten noch am gleichen Tag eine unverbindliche Therapieempfehlung.